Download Das Lächeln der Fortuna (Historischer Roman) by Rebecca Gable PDF

By Rebecca Gable

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls,schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke ofLancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe ? und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zureißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

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Sowohl Robin als auch Oswin waren beeindruckt von seiner Wortwahl; Lionel fluchte grundsätzlich niemals. Oswin hob ein bisschen beklommen die Schultern. „Na ja. Keine Ahnung. “ Er grinste, um vorzutäuschen, die Bemerkung sei nur ein Scherz. Lionel nickte versöhnlich. “ „Er war nicht immer so“, vertraute Oswin ihm überraschend an. „Erst, seit er im Krieg war. Er ist eines Tages einfach mit einem Haufen Bogenschützen auf und davon. Er war über ein Jahr lang weg. Seit er zurück ist, säuft er. Manchmal, wenn er besoffen ist, erzählt er mir von den Sachen, die er gesehen hat, da drüben in Frankreich.

Nach dem Unterricht hierbleiben und die nächsten dreißig Zeilen auswendig lernen. Ich werde dich heute Abend abhören. “ Robin hatte nur mit halbem Ohr hingehört. Bruder Anthonys wüste Beschimpfungen hatten sich schon lange abgenutzt. Er hörte sie viel zu oft, um ihnen noch besondere Beachtung zu schenken. Doch als die letzten Worte zu ihm vordrangen, sah er entsetzt in das kantige Gesicht mit den scharfen, hellblauen Augen auf. „Aber …“ „Ja? “ Er biss sich auf die Unterlippe. Heute Nachmittag wäre er an der Reihe gewesen, mit Bruder Cornelius nach Posset zu fahren.

Robin hörte nur die gleichmäßigen Atemzüge der anderen Jungen, und ab und zu raschelte es leise, wenn einer sich auf seinem Strohlager regte. Lionel hatte sich neben ihm noch lange hin- und hergeworfen. Aber schließlich war auch er eingeschlafen. Robin lag als Einziger wach und lauschte. Irgendwann würde ein leises Füßescharren und Kuttenrascheln ihm anzeigen, dass die Brüder sich zur Mette begaben. Es würden nur leise Geräusche sein; er musste aufpassen, damit er sie nicht versäumte. Mit brennenden Augen starrte er auf das Fenster in der gegenüberliegenden Wand, durch das der Mond ins Dormitorium schien.

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