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By Reinhard Stöckel

Henri Helder entstammt einer Eisenbahnerdynastie und macht eine seltsame Erbschaft: ein altes Paar Lederschuhe mit rätselhaften Schriftzeichen auf den Schäften – das Vermächtnis seines unbekannten Großvaters. In der Familie

heißt es lapidar, der Nichtsnutz sei verdampft auf den Lavafeldern Hawaiis. Doch wer battle dieser Lavagänger wirklich, der sich so unverhofft in Helders Leben einmischt? Soll Henri einfach aufbrechen und dem Weg der Schuhe folgen? Nach einer abenteuerlichen Reise bis ans andere Ende der Welt entdeckt Helder schließlich mehr als das Geheimnis seiner Herkunft.

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Beweise, daß es böse ist. Commissario Brunettis dreizehnter Fall

Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, used to be sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt.

Gilde der Jäger. Engelskuss

Die Vampirjägerin Elena Deveraux wird von dem ebenso charismatischen wie gefährlichen Erzengel Raphael angeheuert. Diesmal ist es jedoch kein entflohener Vampir, den sie aufspüren soll, sondern ein abtrünniger Erzengel. Um den Auftrag erfüllen zu können, muss Elena bis an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gehen - und darüber hinaus!

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Sonst nischt? Sonst nichts. War ja klar. Und wo hast du die Scharteken? Welche Scharteken? Na, seine Treter. Dort gelassen. Wie, dort gelassen? Vergessen. Im Hotel. Na ja, war ja sicher nicht mal deine Größe. Tja, ich muss dann wieder … Na, wirst doch wohl bleiben! Wenn du schon mal Urlaub hast. Helder blieb. Er legte sich in seinem alten Zimmer auf die Liege unter der bleckenden Zunge eines Rolling-Stones-Plakats: Hey! Think the time is right for a palace revolution But where I live the game to play is compromise solution Well, then what can a poor boy do?

Dorthin, wo, wie über die Zirbeldrüse des René Descartes, sich die materielle mit der geistigen Welt vereint. Dorthin, wo die Zahl nicht länger über das Zeichen triumphiert. Im Erzählen, Helder, im Erzählen nur entkommen wir den Gespenstern Europas, den Gespenstern aller Kontinente. Die gehen um, weil wir, von allen guten Geistern längst verlassen, sie nicht mehr fürchten, sondern ersehnen: die Feldherren und die Erlöser. Wir, die wir nichts mehr fürchten. Nichts mehr. Nur die Leere einer mit finanzmathematischen Symbolen illuminierten Welt.

Der grinste nur. Glauben Sie mir, ich habe hier schon verblüfftere Gesichter gesehen. Sonst nichts? Nein, nichts. Nicht mal ein Brief? Nein, auch kein Brief. Später saß Helder in einem kleinen ranzigen Hotel auf dem Bett und besah sich die Schuhe genauer. Derbes, über viele Jahre, wie es schien, von Schweiß, Wasser und Hitze ein zweites Mal gegerbtes Leder von gelblicher Farbe. Es war – vielleicht von scharfkantigen Steinen – zerschabt, doch solide mit den Sohlen vernäht. Dunkle Stellen überall, Brandspuren, vermutete Helder.

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