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By Marguerite Duras

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Beweise, daß es böse ist. Commissario Brunettis dreizehnter Fall

Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, used to be sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt.

Gilde der Jäger. Engelskuss

Die Vampirjägerin Elena Deveraux wird von dem ebenso charismatischen wie gefährlichen Erzengel Raphael angeheuert. Diesmal ist es jedoch kein entflohener Vampir, den sie aufspüren soll, sondern ein abtrünniger Erzengel. Um den Auftrag erfüllen zu können, muss Elena bis an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gehen - und darüber hinaus!

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Dann fragt er: von wo kommen Sie denn? Sie sagt, sie sei die Tochter der Lehrerin der Mädchenschule von Sadec. Er denkt nach und dann sagt er, er habe von dieser Dame, ihrer Mutter, gehört, von ihrem Pech mit dem Landkauf in Kambodscha, so ist es doch, nicht wahr? Ja, so ist es. 55 Er wiederholt, er finde es wunderbar, sie auf dieser Fähre zu sehen. So früh am Morgen, ein so schönes junges Mädchen, Sie ahnen ja nicht, wie unerwartet das ist, ein weißes Mädchen in einem Eingeborenenbus. Er sagt, der Hut stehe ihr gut, sehr gut sogar, das sei … originell … ein Männerhut, warum eigentlich nicht?

Damals habe ich meine Mutter verlassen. Es war während der japanischen Okkupation. Alles ist an diesem Tag zu Ende gegangen. Ich habe ihr nie mehr Fragen über unsere Kindheit gestellt, über sie selbst. Für mich ist sie am Tod meines kleinen Bruders gestorben. Wie mein älterer Bruder auch. Ich habe den Schrecken nicht überwunden, den sie mir plötzlich eingeflößt haben. Sie bedeuten mir nichts mehr. Seit diesem Tag weiß ich nichts mehr von ihnen. Ich weiß noch immer nicht, wie es ihr gelungen ist, ihre Schulden bei den Chettys abzuzahlen.

Es ist ein Morris Léon-Bollée. Der schwarze 29 Lancia der Botschaft in Kalkutta hat noch nicht Einzug in die Literatur gehalten. Zwischen den Chauffeuren und den Herren gibt es noch Schiebefenster. Es gibt noch Klappsitze. Noch ist alles geräumig wie ein Zimmer. In der Limousine sitzt ein sehr eleganter Mann, der mich ansieht. Es ist kein Weißer. Er ist europäisch gekleidet, er trägt den hellen Tussahseidenanzug der Bankiers von Saigon. Er sieht mich an. Ich bin es schon gewohnt, daß man mich ansieht.

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